Wer seine Domain verkaufen möchte, hat dazu im Internet viele Möglichkeiten – manche davon lukrativer als andere. Wenn man ein paar einfache Hinweise beachtet, kann aber eigentlich nichts schief gehen.
Das Internet ist zum hauptsächlichen Kommunikationsmittel weltweit aufgestiegen. Webseiten sind dabei die Träger von Information und Interaktion. Kein Wunder, dass auch der Domainhandel inzwischen eine lukrative und etablierte Einnahmenquelle ist. Wer seine Domain verkaufen möchte – weil er sie nicht mehr selbst benötigt, oder weil er sie von Anfang an mit dem Zwecke des Weiterverkaufes hat registrieren lassen – sollte sich an ein paar einfache Tipps und Tricks halten, um den Verkauf reibungslos und ertragreich zu gestalten. Grundsätzlich sollte vorausgeschickt werden, dass das Internet nicht mehr der relativ rechtsfreie Raum ist, der er mal war: Domain-Grabbing ist klar untersagt.
Allerdings sind die wenigsten Domainverkäufer in dieser Grauzone unterwegs. Hinsichtlich des Verkaufes muss man auch noch unterscheiden zwischen dem Verkaufen von ganzen Webseiten und der reinen Domain. Vollständige Webseiten haben bereits einen programmierten und designerisch gestalteten Inhalt, eine meist etablierte Leserschaft und Zielgruppe, sind oft schon eingebunden in verschiedene soziale Netzwerke und haben ihrerseits oft schon Marketing und Werbung in eigener Sache betrieben, um ihren Bekanntschaftsgrad zu steigern. So eine Webseite zu verkaufen, sollte natürlich anders ablaufen als ein reiner Domainverkauf, weil sie in dem meisten Fällen mehr wert ist.
Wer aber tatsächlich eine Domain verkaufen will, sollte sie zunächst einmal auf einer geeigneten Plattform inserieren. Verschiedene Domainmärkte haben sich speziell hierfür im Internet etabliert. Per Suchmaschine können sie leicht gefunden und verglichen werden. Wichtig für die Qualitätsbeurteilung einer Plattform ist die Zahl der tatsächlich stattgefundenen Verkäufe, die neben dem Verkaufspreis auch angegeben sein sollten, sowie die kommunizierten offensiven Bemühungen der Plattform, ihre zum Verkauf stehenden Domains zu publizieren – beispielsweise durch Anzeigen oder Banner auf anderen Webseiten.
Beim Inserieren kann man nicht sorgfältig genug vorgehen. Die Kategorien, in die man sein Angebot einpflegt, sollten im Assoziationsfeld des Domainnamens liegen. Sollte es die Möglichkeit geben, einen beschreibenden Text hinzuzufügen, sollte man sich hierfür Zeit nehmen und das vermutete Potenzial der Domain aussagekräftig beschreiben. Auch bei der Festlegung des Preises ist Sorgfalt geboten. Durch das Vergleichen mit schon erfolgten Verkäufen vergleichbarer Domains kommt man zu einem guten Mittelwert.